Info zur Wasserarbeit

Informationen und Fragen zur sanften Wasserarbeit in 35°C warmen Wasser:

Die sanfte Wasserarbeit kann angewendet werden, um

  • sämtliche Körper-Meridiane mit der Shiatsu-Massage zu erreichen. Der Energiefluß und die körpereigenen Abwehrkräfte werden aktiviert – Wirbelsäule und Gelenke durch die geringe Schwerkraft zu strecken und zu dehnen und somit die Bewegungsfähigkeit zu erweitern, nachdem Verspannungen sich lösen.
  • alle Arten von Muskel-, Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden, von Rheuma bis hin zum Bandscheibenvorfall positiv zu beeinflussen  emotionellen Stress abzubauen und die Lebensenergie wieder fließen zu lassen.
  • Ursachen von Verspannung auftauchen, seelische Verletzungen sowie verdrängte Erlebnisse und Gefühle langsam an die Oberfläche steigen zu lassen, die dann mit dem Wasser davonschwimmen können.
  • einen Raum der Stille und Meditation zu eröffnen: Raum und Zeit verlieren ihre Bedeutung, es entsteht das Prinzip des Seins, nicht des Tuns, da Bewegungsabläufe wie von selbst geschehen.
  • Menschen, die vor allem im Kopf leben, die Chance zu geben, im Wasser mit ihren Gefühlen in Kontakt zu kommen. Watsu ist in diesem Fall eine Hilfe, einen anderen Blick fürs Leben zu bekommen.
  • Menschen, die nie das Gefühl von Geborgenheit kennengelernt haben, eine tiefe Berührung und Transformation erfahren zu lassen.
  • Schwangere ideal auf die Geburt vorbereiten zu können (Wirbelsäulenentlastung, geschmeidige Gelenkbewegung, Ungeborenes ist quasi doppelt in seinem Element).
  • alten Menschen die Verspannung und Angst vor dem Hinfallen zu nehmen. Durch das Wasser lernen sie, das Vertrauen zu sich selbst zurückzugewinnen, da sie im Wasser eine lang nicht mehr erlebte Beweglichkeit und Leichtigkeit erleben, die sie dann mit „an Land“ nehmen. Dadurch verändert sich langsam ihr Lebensgefühl.
  • behinderten Menschen für einige Zeit das Bewußtsein für ihren behinderten Körper zu nehmen und ihre Mobilität, Motorik und somit auch ihr Lebensgefühl zu verbessern.
  • bei Menschen, die nach Operationen oder Unfällen eine eingeschränkte Mobilität haben, mit Hilfe der Meridianarbeit eine verbesserte Rehabilitation zu erreichen

Ich bin an einer Sitzung interessiert und hätte da noch ein paar Fragen:

Was ist Watsu/Wata?

Watsu (=WasserShiatsu) – so nennt sich die Wasserbehandlung, in der die Klientin / der Klient im 35 Grad warmen Wasser sanft gedehnt und an verschiedenen Druckpunkten massiert wird. Von Körpergewicht und Schwerkraft befreit, kann die Wirbelsäule viel leichter bewegt werden als an Land. Watsu wurde vor 15 Jahren von dem Amerikaner Harold Dull entwickelt und entspringt dem klassischen Zen-Shiatsu, einer meditativen Massageform. Sie baut auf dem jahr- tausende alten Wissen der Chinesen über Energiebahnen, die Meridiane, auf.

Wata (=Wassertanz) – wer durch Watsu an der Wasseroberfläche Vertrauen gewonnen hat, ist eingeladen, mit einer Nasenklemme versehen unter Wasser die schwerelose Dreidimensionalität zu entdecken. Für wen ist Watsu/Wata geeignet? Für fast alle Menschen, egal ob jung oder alt, mit oder ohne körperliche Beschwerden. Watsu und Wata können schmerzlindernd und beweglichkeitsfördernd wirken. Die tiefe Entspannung und innere Ruhe können Energiestaus, Stress, Ängste und Blockaden spielerisch auflösen: Eine Wohltat für Körper, Seele und Geist.

Was muß ich tun oder können?

Da ich von einer Fachperson im Wasser bewegt werde, muss ich endlich einmal nichts können oder tun, sondern darf einfach nur sein. Was sollte ich mitbringen? Meinen Badeanzug/Badehose, ein Badetuch, Duschmittel und Haarshampoo. Dazu wirklich ausgiebig Zeit, so dass ich stressfrei ankommen und auch nach der Sitzung ohne Zeitdruck wieder gemütlich gehen kann. Was muss ich sonst noch beachten? Ich sollte Auskunft über akute oder chronische Beschwerden sowie Bewegungseinschränkungen geben können.

Beschreibung einer möglichen Watsu-Sitzung:

„Sicher getragen von zwei sanften Händen liege ich im warmen Wasser, mein Kopf wird über der Wasseroberfläche gehalten, ich fühle Vertrauen und spüre meinen Atem – regelmäßig und tief. Ich lasse langsam los, während das Wasser meinen Körper umspült, alles wird leichter, immer leichter. Meine Augen sind geschlossen, ich spüre eine vertraute Nähe zu dem anderen Körper, der mich hält und schützt. Allmählich lösen sich meine inneren Grenzen auf – langsam, während mein Körper im Rhythmus des Ein- und Ausatmens auseinandergezogen und gedehnt wird. Dabei werde ich sanft vom Wasser und an bestimmten Punkten meines Körpers vom Behandler massiert und gedrückt und spielerisch von einer Seite zur anderen bewegt. Langsam verliere ich das Gefühl für Zeit und Raum, als würde ich im Universum schweben, hin- und hergeschaukelt und geborgen wie ein Kind in den Armen der Mutter ……“ > wem würde das nicht gefallen ??

Menschen kommen angespannt zu uns und verabschieden sich mit strahlenden Augen:

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